Hauttypen - Dermatologie und Ästhetik

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Die haut

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Arten von Haut

Die Hautfarbe ist abhängig von Melanin, Hämoglobin, der Dicke des Stratum Corneum und dem Reflexionsvermögen der Epidermis, also dem Umgebungslicht. Der Unterschied zwischen den verschiedenen Phototypen beruht nicht auf der numerischen Dichte der Melanozyten (die etwa 1000 pro mm² beträgt), sondern auf anderen Faktoren, wie ihrer Syntheseaktivität, der Art des produzierten Melanins und der Persistenz oder auf andere Weise davon zuletzt in Keratinozyten.

Bei Probanden mit weißer und gelber Haut ist Melanin nur in Höhe der Grundschicht vorhanden, während es bei Probanden mit schwarzer Haut bis zu den oberflächlichsten Schichten der Epidermis reicht. Reife Melaninkörnchen, die in Melanozyten produziert und durch Phagozytose auf Keratinozyten übertragen werden, können in den Lysosomen landen, wo sie verdaut werden, oder sie können in das Zytoplasma freigesetzt werden und in der Epidermis verbleiben. Bei dunkelhäutigen Personen wird Melanin in das Zytoplasma der Keratinozyten freigesetzt, wo es lange Zeit verbleibt. Obwohl der Begriff Melanin normalerweise im Singular verwendet wird, sollte er eigentlich im Plural verwendet werden, da es zwei verschiedene Arten dieses Pigments gibt: Eumelanin und Phäomelanin.

Eumelanin unterscheidet sich strukturell von Phäomelanin, da es das Ergebnis einer ausgedehnten Polymerisation oxidierter Tyrosinmonomere ist und für gut pigmentierte Subjekte (schwarz, braun) typisch ist. Phäomelanin, bei dem die Polymerisation vorzeitig stoppt und eine Oxidation der Verbindung auftritt, ist für rote und blonde Probanden charakteristisch.

Schließlich ist es wichtig, die Dicke des Stratum corneum zu berücksichtigen, die eine wichtige Rolle bei der Bestimmung der Hautfarbe spielt (sie ist beispielsweise für die gelbe Hautfarbe bei Asiaten verantwortlich). Wir dürfen nicht vergessen, dass physiologische Unterschiede im Hauttyp sowie in der ethnischen Zugehörigkeit von Alter und Geschlecht abhängen können: Tatsächlich verändert sich die Haut im Laufe der Zeit und es kommt zu einer Atrophie aller Gewebe und folglich zu einem Verlust von Turgor und Elastizität (Chronoaging), der nicht von der Belichtung abhängt.

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