Anonim

Dermatologie und Ästhetik

Dermatologie und Ästhetik

Dermatitis

Atopische Dermatitis Kontaktdermatitis Seborrhoische Dermatitis
  • Neurodermitis
  • Kontaktdermatitis
  • Seborrhoische Dermatitis

Kontaktdermatitis

Der Begriff Kontaktdermatitis (oder Ekzem) bezeichnet eine akute Hautentzündung, die durch Kontakt mit externen Substanzen verursacht wird, die entweder als Reizstoffe oder als Allergene wirken können. Wenn der Reiz auf einen reizenden Umwelteinfluss (z. B. Reinigungsmittel, Lösungsmittel, Säuren, Laugen, Pflanzen und Lebensmittel) zurückzuführen ist, spricht man im engeren Sinne von Kontaktdermatitis (DIC), während der Reiz auf immunologische Mechanismen wirkt Der richtige Begriff ist allergische Dermatitis (DAC). Die Entzündung manifestiert sich auf verschiedene Weise, jedoch immer mit dem ständigen Vorhandensein von Vesikeln, Rötungen, Schwellungen (Ödemen) und lokalisiertem Juckreiz (zumindest anfangs) an der Kontaktstelle.

Wenn der auslösende Reiz anhält, gibt es eine Entwicklung in Richtung der chronischen Form, mit dem Auftreten von Veränderungen der Haut von unterschiedlichem Schweregrad, von Trockenheit über Verdickung bis hin zur Lichenifikation. Bei der chronischen Form können sich auch dünne lineare Läsionen der Hautoberfläche (Fissuren) bilden, die sich unter der Haut, insbesondere an den Hautfalten, vertiefen. Juckreiz ist fast ständig vorhanden.

Das Auftreten von roten, juckenden und blasigen Läsionen weist stark auf eine Dermatitis hin. Die Veränderungen treten in Übereinstimmung mit dem Reizreiz bei DIC auf, auch in Bereichen, die von der Kontaktstelle im DAC entfernt sind.

Es ist notwendig, den Arzt zu konsultieren und ihm bei der Diagnose zu helfen, indem die möglichen auslösenden Faktoren angegeben werden, um, wenn möglich, den Reiz zu beseitigen. Der Arzt wird dann sorgfältig die möglichen Ursachen untersuchen, Fragen stellen, die so genau wie möglich beantwortet werden müssen, und versuchen, sich an die Dinge oder Substanzen zu erinnern, mit denen sie in Berührung gekommen sind, vielleicht zum ersten Mal oder wiederholt im Laufe der Zeit.

Wenn er diese Ursachen nicht identifizieren kann oder einen Verdacht konkretisieren möchte, kann der Arzt Pflastertests vorschreiben, die den Zweck haben, die Substanzen zu identifizieren, gegen die er allergisch ist. Da es unzählige mögliche "Schuldige" gibt, beginnen wir in der Regel mit einer Standardserie und anschließend mit einer gezielteren Serie, die von den Ereignissen, Orten, der Arbeitsaktivität usw. abhängt.

Bei jeder Behandlung muss zunächst das Stimulans entfernt werden, sofern es identifiziert wurde. In der akuten Phase von Dermatitis, Mull oder Verbänden, die mit frischem Wasser angefeuchtet sind (ca. 30 Minuten auf die geröteten Stellen auftragen), können Pasten auf Wasserbasis und Zinkoxid-Cremes verwendet werden.

Bei der medikamentösen Therapie werden Cremes auf Cortisonbasis verwendet, die in Kombination mit Antihistaminika die Entzündung lindern und bei besonders starkem Juckreiz oral eingenommen werden. Bei Dermatitis mit ausgedehnten Läsionen kann die Verwendung von Kortikosteroiden auch oral angezeigt sein, immer unter strenger ärztlicher Aufsicht.

Gehen Sie zurück zum Menü