Ursprüngliche Aspekte der homotoxikologischen Pharmakologie - Homotoxikologie

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Homotossicology

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Hans Heinrich Reckeweg: Von der komplexistischen Homöopathie zur Homotoxikologie Grundlagen der Homotoxikologie Ursprüngliche Aspekte der homotoxikologischen Pharmakologie Homotoxikologische Praxis
  • Hans Heinrich Reckeweg: Von der komplexistischen Homöopathie zur Homotoxikologie
  • Grundprinzipien der Homotoxikologie
  • Ursprüngliche Aspekte der homotoxikologischen Pharmakologie
  • Homotoxikologische Praxis

Ursprüngliche Aspekte der homotoxikologischen Pharmakologie

Reckeweg hat einen vereinfachten therapeutischen Ansatz für die Homotoxikologie formuliert; Tatsächlich hat es viele zusammengesetzte Medikamente in die Therapie eingeführt, die die therapeutische Wahl vereinfachen, da sie einen viel breiteren Wirkungsbereich haben als das Einheitsarzneimittel. Die klassischen Schwierigkeiten bei der Anwendung der Homöopathie, die sich aus der Notwendigkeit ergeben, ein einziges Mittel auszuwählen und anschließend die zu verwendende spezifische Verdünnung zu bestimmen, wurden pragmatisch überwunden, indem die Einführung von zusammengesetzten Arzneimitteln für bestimmte Krankheitsbilder oder reaktive Momente vorgeschlagen wurde, die spezifisch wirken Gewebe. Typisch für die Homotoxikologie ist auch die gleichzeitige Anwendung mehrerer assoziierter Verdünnungen desselben Arzneimittels in einem Präparat sowie die gleichzeitige Zuordnung der verschiedenen homöopathischen Arzneimittel, die in den verschiedenen Verdünnungen ausgewählt wurden, in denen sie sich einzeln als wirksamer erwiesen haben.

Man kann sagen, dass es das ständige Anliegen des Begründers der Homotoxikologie und aller seiner Anhänger war, eine wissenschaftliche und rationale Validierung von Arzneimitteln sowie eine praktische Bestätigung ihrer klinischen Wirksamkeit zu erreichen.

An dieser Stelle ist es wichtig zu bedenken, wie diese Medikamente im Gegensatz zu denen der klassischen Homöopathie (für die sehr oft die Avogadro-Zahlenschwelle überschritten wird) in leicht verdünnter Form angewendet werden. Dies bedeutet, dass diese Präparate eine Gewichtsmenge enthalten einer Substanz, die chemisch eindeutig messbar ist und deren Aktivität in vitro an Zellkulturen nachgewiesen werden kann. Darüber hinaus bestimmt die Assoziation verschiedener Substanzen, die häufig in geringen Mengen chemisch verwandt sind, eine Aktivität (auch für einen synergistischen Effekt), die wiederholt in vitro, am Tier und häufiger in der Klinik nachgewiesen wurde.

Zusätzlich zu den bisher aufgezeigten konzeptionellen und pharmakologischen Unterschieden zwischen Homöopathie und Homotoxikologie gibt es auch erhebliche Unterschiede in der klinischen Anwendung zwischen den beiden Therapiestrategien: Während das erste Arzneimittel normalerweise oral verabreicht wird (hauptsächlich in Form von Tropfen oder Granulat), l Die Homotoxikologie hat ein viel breiteres Spektrum an therapeutischen Anwendungen und begünstigt vor allem die injizierende Verabreichung der Arzneimittel. Reckeweg war der erste, der sich auf die Injektion von Homöopathie konzentrierte und spezifische Medikamente für die intravenöse, intramuskuläre, subkutane oder intradermale Anwendung entwickelte, wobei er auch die orale Verabreichung der von ihm formulierten Präparate in Betracht zog.

Die Homotoxikologie ist für häufig sehr komplexe und invasive Pathologien indiziert und wird in verschiedenen Ländern der Welt häufig in Krankenhäusern eingesetzt. Eines der bekanntesten homotoxikologischen Mittel wird in injizierender Form nach chirurgischen Eingriffen eingesetzt, um die Heilung und Genesung auf Gewebeebene zu fördern. In Israel bestätigte kürzlich eine Studie die Wirksamkeit dieses Arzneimittels nach der Platzierung einer ileofemoralen Prothese. Die intraartikuläre Verabreichung eines anderen homotoxikologischen Präparats hat sich bei schweren Formen der Coxarthrose (d. H. Arthrose der Hüfte) als wirksam erwiesen, bei denen die knorpelregenerierende Wirkung festgestellt wurde.

Die grundlegenden Konzepte und Ziele der Homotoxikologie sind sehr klar und lassen sich in drei Punkten zusammenfassen:

  1. Die Homotoxikologie ist eine Medizin der Regulation und Modulation, nicht der Unterdrückung, deren Wirkungen auf verschiedenen Ebenen erzielt werden müssen. Aus diesem Grund handelt sie nicht mit einem Medikament, sondern mit einer oft komplexen und artikulierten therapeutischen Strategie.
  2. es handelt sich um ein streng individualisiertes Arzneimittel, das heißt, dass für jeden Patienten eine spezifische pharmakologische Assoziation nicht nur auf der Grundlage der Pathologie, sondern auch in Bezug auf die spezifische reaktive Phase nur dieses Patienten und seiner persönlichen Konstitution identifiziert wird;
  3. Es werden kleine, aber nicht unendlich kleine Mengen von Substanzen verwendet, die mit einem Mechanismus wirken, der nicht unbedingt homöopathisch ist und deren therapeutische Wirkung häufig durch das Studium ihrer Biochemie und Pharmakologie vorhersehbar ist.

Solche komplexen theoretischen Voraussetzungen erklären, warum Reckeweg ein so breites Spektrum an Arzneimitteln formuliert hat, und unterstreichen die Komplexität der Anwendung dieses Zweigs der Naturmedizin in der Klinik, die daher nur das Vorrecht des von einer geeigneten Fachschule ausgebildeten Arztes haben muss. Es ist kein Zufall, dass Hochschullehrer in verschiedenen Ländern der Welt aktiviert wurden.

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