Blasenentzündung - Erste Hilfe | Einblicke 2020

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Blasenentzündung Harnverhalt
  • Blasenentzündung
    • Ursachen
    • Anzeichen und Symptome
    • Kann man einer Blasenentzündung vorbeugen?
    • Was zu tun
    • Urinanalyse und Urinkultur
  • Harnverhaltung

Blasenentzündung

Harnwegsinfektionen sind nach Infektionen der Atemwege eine der häufigsten Infektionskrankheiten des Menschen. Wenn das Problem besonders die Blase betrifft, spricht man von Blasenentzündung. Andere Infektionen der Harnwege sind Urethritis, Prostatitis und Pyelonephritis.

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Ursachen

Auslöser für Harnwegsinfektionen sind vor allem Bakterien (in 75-85% der Fälle vom Typ Escherichia coli), seltener Pilze (Candida) und ausnahmsweise Viren. Diese Mikroorganismen können den Harntrakt größtenteils nach oben erreichen (d. H. Von außen eindringen und so von der Harnröhre zu den Nieren gelangen) und zweitens nach unten (d. H. Aus dem Blut, wie dies bei generalisierten Infektionen der Fall ist) Körper, durch die Nieren und dann zur Blase).

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Anzeichen und Symptome

Die Blasenentzündung äußert sich in einem brennenden Gefühl oder Schmerz beim Wasserlassen (Strangurie), häufigem Wasserlassen (Pollakiurie) mit dem Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung, der Emission von übelriechendem und trübem Urin (Pyurie); Nicht selten ist auch Blut im Urin vorhanden (Makrohämaturie, die auch durch die Farbe "Waschen von Fleisch" angezeigt wird); Bei Blasenentzündung tritt selten Fieber auf.

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Kann man einer Blasenentzündung vorbeugen?

Bei Personen, die häufig an einer Harnwegsinfektion leiden (z. B. bei Patienten mit mehr als drei Episoden pro Jahr), ist es sinnvoll, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, die im Wesentlichen auf allgemeinen Vorsichtsmaßnahmen beruhen:

  • Hygiene: Den Genitalbereich vor dem Geschlechtsverkehr gründlich reinigen, unmittelbar danach urinieren, die Verwendung des Zwerchfells oder anderer intravaginaler Barrieremethoden vermeiden.
  • Flüssigkeitszufuhr: Viel trinken bedeutet, die Bakterienbelastung durch einfaches Verdünnen des Harntraktinhalts zu verringern. Menschen mit bekanntem vesikoureteralen Reflux oder mit einer obstruktiven Harnwegserkrankung müssen jedoch zuerst mit ihrem Arzt sprechen, da eine zu reichliche Flüssigkeitszufuhr die derzeitige Erkrankung verschlimmern kann.
  • Ansäuerung des pH-Werts im Urin: Ein niedriger pH-Wert im Urin ermöglicht eine stärkere antibakterielle Aktivität einiger organischer Säuren.

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Was zu tun

Wenn Sie plötzlich von einer akuten Blasenentzündung heimgesucht werden, ist es hilfreich, in kurzer Zeit viel zu trinken (z. B. 1-2 Liter Wasser über ein paar Stunden).

Wenn sich die Symptome jedoch nicht bessern und die Schmerzen anhalten, müssen Sie einen Arzt aufsuchen, der Ihnen eine Antibiotikatherapie verschreibt (die geeigneten Medikamente sind: Trimethoprim-Sulfamethoxazol oder Fluorchinolon).

Tu nicht unbedingt:

  • Starten Sie die Antibiotikatherapie, ohne Ihren Arzt zu konsultieren.
  • Unterbrechen Sie die verordnete Antibiotikatherapie, ohne sie für den angegebenen Zeitraum zu beenden, und vertrauen Sie auf die Besserung der Symptome, die normalerweise nach Einnahme einiger Dosen des Arzneimittels auftritt (auf diese Weise wird das Wiederauftreten der Infektion begünstigt).

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Urinanalyse und Urinkultur

Um zuverlässige Ergebnisse aus der Urokultur zu erhalten, muss die Urinprobe präzise entnommen werden:

  • Führen Sie die Entnahme mindestens 6 Stunden nach dem letzten Urinieren durch (vorzugsweise am ersten Morgenurin).
  • wasche deine Hände mit Wasser und Seife;
  • Reinigen Sie die Genitalien mit Wasser und Seife (verwenden Sie keine Desinfektionsmittel) und spülen Sie sie längere Zeit nur mit Wasser aus.
  • Beginnen Sie das Urinieren, indem Sie den ersten Urinstrom fließen lassen und den nächsten in einem sterilen Behälter sammeln.
  • Verschließen Sie den Behälter sofort und bringen Sie ihn so bald wie möglich (auf jeden Fall innerhalb von 1 Stunde nach der Entnahme) ins Labor. Falls eine rechtzeitige Lieferung nicht möglich ist, den Behälter bei + 4 ° C im Kühlschrank aufbewahren.

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