Anonim

Dermatologie und Ästhetik

Dermatologie und Ästhetik

Schwitzen

Was ist Schweiß Pathologische Formen Klassifizierung Diagnose Therapie
  • Was ist Schweiß?
  • Pathologische Formen
  • Einstufung
  • Diagnose
  • Therapie

Was ist Schweiß?

Schwitzen ist ein physiologisches Phänomen unseres Körpers, das in der Lage ist, die Körpertemperatur auf stabilen Werten (37 ° C) zu halten: Verdampfen, Schwitzen verbraucht Wärme, die dem Körper entzogen wird, um Wärmeenergie zu entsorgen und damit die biologische Stabilität des Körpers zu schützen Körper. Im menschlichen Körper wird dieser Mechanismus (in peripheren Bereichen) vom autonomen Nervensystem reguliert, genauer vom sympathischen System: Das regulierende Schwitzzentrum befindet sich auf der Ebene des präoperativen Bereichs, und der vordere Hypothalamus enthält die Neuronen, die für die Aufrechterhaltung des Nervensystems zuständig sind Wärmehaushalt. Die Schweißdrüsen sind durch cholinerge nichtmyelinisierte C-Fasern innerviert und liegen im menschlichen Körper in zwei Hauptformen vor, der apokrinen und der ekkrinen. Die apokrinen Drüsen kommen nur in einigen Körperregionen vor (Achselhöhlen, Brustwarzenhof, anogenitale Region und äußerer Gehörgang); Die Produktion von apokrinem Schweiß ist gering und trägt nicht wesentlich zur Thermoregulation bei. Daher wirkt sich dies nicht einmal auf die Hyperspiration aus. Die Eccrin - Drüsen sind jedoch über die gesamte Hautoberfläche verteilt, befinden sich jedoch nicht in den Schleimhäuten. Es wird angenommen, dass sich ihre Zahl auf etwa 2 bis 4 Millionen beläuft, wobei die durchschnittliche Dichte je nach Körperoberfläche variiert (die meisten davon) Es konzentriert sich auf Höhe der Handflächen.

Schweiß ist eine klare, hypotonische Flüssigkeit mit einem pH-Wert zwischen 4 und 6, 8: Er enthält Salze, Harnstoff, Laktat, aber auch Kalium, Bicarbonat, Calcium und in kleineren Mengen Glukose, Aminosäuren und Proteine ​​und ist ein wichtiger Bestandteil der Hydrolipidischer Hautfilm. Die Schweißproduktion ist kontinuierlich und normalerweise nicht wahrnehmbar (perspiratio insensibilis), während sie als Reaktion auf thermische, intrapsychische (intellektuelle und emotionale) und geschmackliche Reize (die aus der Einnahme bestimmter Lebensmittel herrühren) sichtbar wird. Lokale Temperaturen, Hormone, Veränderungen der Gefäßzirkulation und der Osmolarität, axonale und spinalen Reflexe regulieren jedoch das Schwitzen. Die Funktionalität der Schweißdrüsen kann mit verschiedenen Techniken beurteilt werden: Einige, wie das intraduktale Einbringen von Mikrokanülen und die Messung des in speziellen Behältern gesammelten Schweißvolumens in Ruhe oder nach entsprechenden Stimuli (thermisch, mit Acetylcholin, mit Pilocarpin), sind eher Komplexe, andere wie die direkte Visualisierung von Schweiß mit Direktmikroskopie, Kunststoff- oder Silikondetektionseindrücke und vor allem kolorimetrische Techniken sind dagegen einfacher und werden in der klinischen Praxis häufiger eingesetzt.

Gehen Sie zurück zum Menü